Tilicholake - Wo die Götter wohnen

Für die Nepalesen ist er ein Sitz der Götter. Ein Juwel in den Bergen Annapurnas. Die abwechslungsreiche Landschaft, hohe Berge ringsum mit ihren gewaltigen Gletscher, sowie das Türkis des Sees sind beeindruckend und lassen auch uns ehrfürchtig werden.

Bei Manang verlassen wir wieder die klassische Annapurnarunde und folgen dem Weg zum Tilicholake. Vorbei kommt man am mehr als 1000 Jahre alten Kloster TareGompa, welches von den Buddhisten immer mehr besucht wird, obwohl es schwierig zu erreichen ist. 

Immer wieder begegnen uns auf diesem abgelegenen Pfad scheue Wildtiere. BlueSheeps sieht man oft an den steilen kargen Südhängen, grosse Bart- und Gänsegeier ziehen ihre Kreise am Himmel während wir über den Upper-Way zum Piz Alpintravel hinaufwandern. Ein herrlicher Blick in die Gletscherwelt der Annapurnaberge bietet sich vom Gipfel, ehe ein steiler Abstieg uns ins Tilicho BaseCamp hinabführt. 

Der Aufstieg vom Tilicholake ist anstrengend aber schön. Bis zu letzt hält sich der See verborgen, wer ihn sehen will muss ganz bis nach oben. Herrliches Wetter ist uns beschert und so geniessen wir den Sonnenuntergang über den Gletschern des Tilicho Peak.

Die Nacht war kalt auf 5000m. So freuen wir uns auf die ersten Sonnenstrahlen und wandern über den Estern Pass zum Donkey Pass unserem höchsten Punkt des Trekkings. Die Fernblicke sind Atemberaubend, im Norden sieht man weit ins Mustang und nach Tibet hinein. Den Osten beherrscht der 8000er Dhaulagiri mit seiner majestätischen Form. Im Süden strecken die Gletscher des Tilicho Peaks die Eismassen direkt in den See. 

 

Nochmals ein Blick zurück, dann führt uns der Weg hinab nach Jomsom wo unser Trekking endet. Es heisst Abschied nehmen von einer grossartigen Mannschaft. Unsere Guides, der Koch mit seiner Mannschaft und die Träger haben hervorragend gearbeitet und uns ein wunderschönes Trekking geboten. 

 

Auf ein Wiedersehen 2013 im verborgenen Königreich Mustang.

 

Mehr dazu auf der HP von Alpintravel