Around Dhaulagiri

Ein Trekking der Extraklasse ist die Runde um den Dhaulagiri. Wechselnde Landschaften prägen das Bild. Dörfer mit Reisterrassen, Dschungel, Berge hautnah, abgelegene Täler und Schluchten durchwanderst du rund um den Dhaulagiri.

In Beni in angenehmer Höhe startet die Trekking-Tour. Entlang von Reisterrassen geht es von Dorf zu Dorf. Zu einigen Dörfern führt schon eine Strasse. Na ja, bei uns sind viele Forststrassen meist besser als die Wege in diese abgeschiedenen Dörfer; trotzdem, ein Fortschritt für die Bewohner. 

 

Weiterwandernd kommt man in den tiefsten Dschungel. Man glaubt nicht, dass man in den Bergen des Himalayas unterwegs ist. Umgestürzte Bäume säumen den Weg und gibt der Urwald mal den Blick frei. sieht man Wasserfälle die mehr als 1000m in die Tiefe stürzen oder sieht den einen oder anderen Gletscherberg, hoch überm Tal.

 

Direkt vom Dschungel kommt man in die Hochweiden des Hiamlayas und unter die gewaltige Südwand des Dhaulagiri. Es verschlägt einem fast den Atem beim Anblick dieser mächtigen Wand. Über eine enge Schlucht steigt man auf den Gletscher und ins Basecamp des Dhaulagiri. 

 

Der höchste Pass während des Trekkings, das French-Col, ist der Eingang ins Hidden Valley. Es hat zurecht diesen Namen. Ein verstecktes, weites, trockenes Hochtal, nördlich des Dhaulagirigipfels, wo im Sommer die Bewohner des Dolpo ihre Yaks weiden. 

 

Mit etwas Glück, Konditon und Willen kann man vom Hidden Valley aus auch den schönen 6000er Dampus Peak besteigen. Zurück in die Zivilisation gelangt man über den steilen Weg hinunter nach Marpha, der Apfelregion Nepals und mit dem Flugzeug gehts aus Jhomsom via Pokhara zurück nach Kathmandu.

 

Ein Rundtour, anspruchsvoller als viele andere Trekkings und abseits des Massentourismus. Vielleicht auch, weil Trittsicherheit und gute Kondition ein absolutes Muss sind. 

Belohnt wird man dafür, mit abwechslungsreicher Landschaft, netten Bewohnern und vielen tollen Erlebnissen.

 

Mehr Infos zur Reise gibts auf www.alpintravel.ch

 

In Kathmandu konnten wir auch das Kinderheim von unserem Freund Sudama besuchen. Von den Kindern wurden wir voll Freude und herzlich empfangen. In diesem Heim sind Strassenkinder aus der Region untergebracht. Auch ist dort eine Schule angeschlossen.

 

Nun wird das Heim immer kleiner uns so wird ein neues Haus errichtet. Das besondere daran ist, das alte Flaschen als Baustoff verwendet werden. Ich hoffe, dass das Haus bald fertig ist und wieder einige Strassenkinder mehr ein paar Zukunftsaussichten bekommen.

 

Falls mal jemand in der Gegend ist, besucht die Kinder und bringt ein paar Spenden mit. Sie freuen sich sehr darüber und sind äusserst dankbar.