Großartiger Firn am Groß(artigen)venediger

Perfekter geht es fast nicht mehr: strahlender Sonnenschein, angenehme Temperaturen, eine nette Gruppe und großartiger Firn am Großvenediger!

 

 

Angefangen hat die Besteigung des Berges mit einer Fahrt des Hüttentaxis hinauf zur Johannishütte, d. h. ganz bis zur Hütte ging es nicht, eine Stunde Anmarsch war noch zu bewältigen bevor der Abend gemütlich bis zur Hüttenruhe ausgedehnt wurde.

 

Am Morgen hieß es dann um 5 Uhr raus aus den Federn, frühstücken, den Rucksack auf die Schultern und losmaschieren. Zunächst einmal waren die Ski noch ein gutes Stück zu tragen, doch schon bald ging es mit gleichmäßigen Schritten hinauf zum Deferegger Haus. Bei strahlendem Sonnenschein und nahezu wolkenfreien Himmel schien es als sei der Gipfel zum Greifen nahe. Dennoch waren es fast zwei weitere Stunden bis wir am Gipfel standen.

 

Hinab ging's schneller aber ebenso genußvoll zu wie beim Aufstieg. Die ersten Höhenmeter ging es über einen harten Schneedeckel hinunter zum Gletscher, dann erwartete uns überraschenderweise etwas Pulverschnee. Doch der Höhepunkt der Abfahrt stand uns noch bevor: Edelsulz vom Feinsten!

 

Selten hat Skifahren mehr Spaß gemacht als die Abfahrt vom Großvenediger: immer wieder fand Hans einen neue, unverpurte Rinne, immer steiler wurde das Gelände, immer frecher die Schwünge im Schnee und immer ausgelassener das Grinsen in unseren Gesichtern!

 

Ein paar Wochen später wäre diese Tour der krönende Abschluß einer langen Skitourensaison gewesen, so gehen sich aber noch ein paar "Zuckerl" aus!